Blog Beitrag - Airsoftgemeinschaft Bodensee
OP Black Fortress 5 - Tag 1 Freitag - Search & Destroy
Der erste Einsatztag der Operation Black Fortress 5 begann um 15:00 Uhr mit der offiziellen Begrüßung aller Teilnehmer. Nach der Regelkunde und einem ausführlichen Sicherheitsbriefing wurden die Fraktionen auf ihre bevorstehenden Aufgaben vorbereitet. Anschließend erhielten die Zugführer ihre letzten Anweisungen, bevor die erste große Mission der OP startete.
Das Szenario für den Auftakttag war klar definiert: Die Verdad musste fünf auf dem Bärenkopf verteilte Bombenkoffer aufspüren und entschärfen. Die S.O.F. hatte die Aufgabe, diese scharf zu machen und mit allen verfügbaren Kräften zu verteidigen. Dabei standen die Verteidiger unter besonderem Druck, denn ihre Anzahl an Respawns war begrenzt. Nach Verbrauch aller Respawns galt die Regel des „Golden Shot“, wodurch jeder weitere Treffer das endgültige Ausscheiden aus dem Gefecht bedeutete. Die Verdad hingegen konnte unbegrenzt im HQ oder an bereits entschärften Bomben respawnen und so den Druck auf die Verteidiger dauerhaft aufrechterhalten.
Nach einem kurzen Zugführerbriefing wurde der erste Großangriff des Tages eingeleitet. Ziel war die Radarstation dessen Bomben Timer die kürzeste Laufzeit hatte.
Schon beim Angriffsbeginn verwandelte sich das Gelände in ein beeindruckendes Schlachtfeld. Die Mörserstellungen eröffneten das Feuer und belegten die feindlichen Positionen mit einer gewaltigen Menge an Pyrotechnik. Dichte Rauchwolken aus zahlreichen Rauchtöpfen legten sich über die Radarstation und schränkten die Sicht der Verteidiger massiv ein. Unter dem Schutz dieser Nebelwand rückten die Angriffsverbände aus mehreren Richtungen gleichzeitig vor.
Die Radarstellung wurde in kürzester Zeit eingekesselt. Unterstützt durch zwei Fahrzeuge und den koordinierten Vorstoß mehrerer Züge gerieten die Verteidiger zunehmend unter Druck. Nach intensiven Gefechten fiel die Stellung schließlich nach 25 Minuten – eine Zeit, die durchaus als rekordverdächtig bezeichnet werden kann. Die erste Bombe war damit gesichert.
Direkt im Anschluss teilte die Verdad ihre Kräfte auf. Während ein Teil der Truppen die Festung unter Beschuss nahm, rückten weitere Einheiten gegen das äußere Artilleriedepot vor, an dem die zweite Bombe positioniert war. Dort entwickelte sich ein dramatischer Kampf gegen die Uhr. Erst wenige Augenblicke vor Ablauf des Timers gelang es den Angreifern, die zweite Bombe zu entschärfen.
Im weiteren Verlauf konzentrierten sich die Kämpfe auf die Festung. Mehrere Angriffe wurden gestartet, doch die S.O.F. verteidigte ihre Stellungen entschlossen und konnte die ersten Vorstöße erfolgreich abwehren. Immer wieder wurden die Angreifer zurückgeworfen und mussten neue Angriffspläne ausarbeiten.
Die Lage änderte sich jedoch schlagartig, als die dritte Bombe am Öllager innerhalb der Festung detonierte. In der Folge zogen sich die S.O.F.-Kräfte zu den verbleibenden Bombenstellungen zurück, um diese mit den verbliebenen Kräften zu sichern. Die Verdad nutzte die entstandenen Lücken konsequent aus und konnte schließlich in die Festung eindringen.
Trotz dieses Erfolges reichte die verbleibende Zeit nicht mehr aus, um die letzten beiden Bombenkoffer zu erreichen und zu entschärfen. Mit dem Ende der Spielzeit ging damit ein spektakulärer erster Einsatztag der Operation Black Fortress 5 zu Ende.
Die Teilnehmer erlebten einen Auftakt voller Dynamik, massiver Angriffe, dichter Rauchwände und hart umkämpfter Stellungen.
Gegen 21Uhr versammelten sich die Spieler für die Party in der Festung bei kühlen Getränken und konnten ausgiebig über den vergangenen Spieltag berichten.
Team: Airsoftgemeinschaft Bodensee
Autor: Reeds